• Heizen mit Erdwärme.
    Bedeutet geringe Betriebskosten und eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie.

  • Heizen mit Erdwärme.
    Bedeutet Heizen ohne Feuer und somit kein CO2 und kein Feinstaub.

  • Heizen mit Erdwärme.
    Bedeutet unabhängig von fossilen Brennstoffen.

  • Heizen mit Erdwärme.
    Bedeutet eine Heizung, die auch kühlen kann.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf die am "häufigsten gestellten Fragen" zur Erdwärme und zu unseren Leistungen.

Wir stehen Ihnen aber auch gerne persönlich für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung:

Vergleicht man die steigenden Heizkosten bei Öl, Gas etc., so verfügt Erdwärme über ein Einsparungspotential von über 50%! Erdwärme ist praktisch überall nutzbar und weder vom Klima noch von der Jahreszeit abhängig. Sie benötigt wenig Platz, befindet sich doch der wichtigste Teil der Anlage unter der Erde. Nicht unwesentlich ist auch der Umweltgedanke, denn die CO2-Einsparung von Wärmepumpen mit Tiefenbohrung ist am größten.

Im Durchschnitt liegt die Nutzung von Wärmepumpen zwischen 20 und 25 Jahren, wobei aber viele Anlagen bereits über 25 Jahre problemlos arbeiten.

Die Tiefe der Bohrungen für die Erdsonden wird aus der erforderlichen Heizleistung und der zu erwartenden Entzugsleistung abgeleitet. Ein Richtwert für Neubauten mit Fußbodenheizung ist 1 Bohrmeter pro m2 Heizfläche, z.B.: Ein Wohnhaus mit 170 m ? Heizfläche benötigt somit ca. 170 Tiefenmeter (2 Bohrungen 85 m). Bei Kleinanlagen bis 30 KW wird die Entzugsleistung nach VDI bzw. nach Schweizer Norm bestimmt. Bei Anlagen über 30 KW ist ein Thermischer Response Test zu empfehlen - mit anschließender Sondensimulation zur Bestimmung der Entzugsleistung.

Im Normalfall ist die Umstellung auf eine Erdwärme-Wärmepumpe (Sole-Wasser Wärmepumpe) immer möglich, wobei das vorhandene Heizsystem auch über Heizkörper weiterhin betrieben werden kann (max. Vorlauftemperatur: 50 °C). Damit dabei alle Heizkörper gleichmäßig durchströmt werden, ist ein hydraulischer Abgleich des Heizungssystems durchzuführen. Vergleicht man die Erdwärme mit anderen Heizsystemen (mit fossilen Brennstoffen etc.), so sind die Betriebskosten dennoch um vieles günstiger.

Der Durchmesser der Bohrungen variiert zwischen 140 und 160 mm. Dabei sollte der Abstand der Bohrungen mindestens 6 bis 10 m betragen. Im Normalfall ist auch der Abstand zur Grundgrenze mit 3 m einzuhalten.

Die Wärmepumpe und die Umwälzpumpe benötigen Strom (wie auch Öl- und Gasheizungen, Pelletsheizungen etc.), daher funktionieren sie in diesem Fall nur mittels Notstromaggregat. Bei kurzen Stromausfällen überbrücken meist die wärmespeichernden Eigenschaften des Heizsystems.

Wenn sich der Heizwärmebedarf durch Gebäudeumbauten, -zubauten usw. ändert, ist auch die Auslegung der Sonden anzupassen.

Mittels einer fachgerechten Auslegung der Sonden kann der gesamte Wärmebedarf und auch die komplette Warmwasserbereitung durch Erdwärme abgedeckt werden.

Im Zuge der Wasserrechtsnovelle 2011 wurde die Genehmigung von Erdwärmebohrungen neu geregelt.

Die neue Regelung sieht wie folgt vor:

Durch die Wasserrechtsgesetznovelle 2011 wurden gem. § 31c Abs. 5 lit. b WRG Anlagen zur Gewinnung von Erdwärme in Form von Vertikalkollektoren (Tiefsonden) bewilligungsfrei gestellt, sofern sie nicht eine Tiefe von 300 m überschreiten oder in Gebieten mit gespannten oder artesisch gespannten Grundwasservorkommen bzw. in wasserrechtlich besonders geschützten

Gebieten (§§ 33 f, 34, 35 und 54 WRG) und in geschlossenen Siedlungsgebieten ohne zentrale Trinkwasserversorgung errichtet werden. In diesen Fällen gilt eine Anzeigepflicht gem. § 114 WRG.

 

Im Falle einer Genehmigungspflicht:

Der Antrag zur Genehmigung von Erdwärmeanlagen mit Tiefenbohrungen ist an die zuständige Bezirkshauptmannschaft bzw. an das Magistrat zu stellen. Es ist dabei zu empfehlen gleich die Bohrfirma selbst oder ein geeignetes Ingenieurbüro mit dieser Tätigkeit zu beauftragen, denn die Einreichung solcher Projekte muss auch ein hydrogeologisches Gutachten enthalten. Abhängig von der jeweiligen Behörde ist mit einem Zeitraum bis zur Genehmigung von 2 Wochen bis 3 Monaten zu rechnen. Liegt nach 3 Monaten keine Stellungnahme der Behörde vor, so gilt die Anlage automatisch als bewilligt.

Die Hersteller der Rohre geben heute meist zwischen 50 und 100 Jahre Garantie auf das verwendete Material.

Die Bohrarbeiten, der Sondeneinbau und die Verpressung für eine 100 m lange Sonde erfolgen normalerweise an einem Tag. Für die Anbindung der Bohrung an die Wärmepumpe bzw. bei mehr als einer Bohrung an den Verteilerschacht und in weiterer Folge an die Wärmepumpe sind noch 1-2 Tage erforderlich (je nach Anzahl der Bohrungen). Dabei werden die Anbindeleitungen in einer Tiefe von ca. 1.2 m unter Geländeoberkante verlegt.

Die tatsächlichen Kosten variieren bei jeder Anlage - nach dem jeweiligen Energiebedarf sowie den geologischen Untergrundverhältnissen. Auch künftig werden aber die Energiekosten deutlich steigen und einen wesentlichen Anteil beim Immobilienkauf ausmachen. Bei Erdwärme spielen sie keine Rolle. Die Wärmepumpe hat die Größe eines Kühlschrankes (man spart die Baukosten für einen großen Heizraum mit Brandschutztür, Schornstein  bzw. Tanklagerraum oder  Pelletslagerraum). Die Erdwärmesonde kann ohne weitere Kosten genutzt werden und hat mindestens die gleiche Lebensdauer wie ein Haus. Mittels Erdwärmesonde kann man durchschnittlich 100 KWh Wärme pro Meter und Jahr entnehmen. Das sind innerhalb von 30 Jahren -  bei einer 100 m Sonde - 300 MWh bzw. ca. 30.000 l Heizöl. Bei einem geschätzten Heizölpreis von ca. 70 cent/Liter und einer Preissteigerung von 3% pro Jahr ergibt das innerhalb von 30 Jahren eine Einsparung von ca. EUR 33.300 Euro. Und das bei einer einmaligen Investition von ca. 6500 Euro für die 100 m Sonde (inkl. Anbindung)! Somit schneidet die erdgekoppelte Wärmepumpenanlage wesentlich günstiger ab als andere Heizsysteme (Öl, Pellets...).

Vergleicht man Erdwärme mit einer konventionellen Heizung und/oder Kühlung, so stellt man fest, dass die Betriebskosten (Strom, Gas...) und die Wartungskosten spürbar unter denen der klassischen Heizung liegen. Eingespart werden können somit ca. 50 - 60 % der Heizkosten einer konventionellen Öl- oder Gasheizung.

Eher das Gegenteil ist der Fall, denn dieser Strombedarf ist hauptsächlich Grundlastbedarf. Er kann durch nächtliche Verbrauchstäler angefüllt werden. Dadurch werden preisgünstig produzierende Grundlastwerke (z.B. Wasserkraftwerke) besser ausgelastet.

Nein, denn heute werden keine chlorkohlenwasserstoffhaltigen Kältemittel mehr verwendet.

Im Grunde nicht lauter als ein Kühlschrank. Hingegen die Ventilatoren von sogenannten Luft-Wasser-Wärmepumpen sind so laut, dass sie häufig bereits auf Erdwärmesondenanlagen umgerüstet werden.

Nein, aber eine gute Dämmung vermindert die Heizlast, den Wärmebedarf und damit die CO2-Emmision.

Im Grunde kann die Wärmepumpe mit fast allen Heizsystemen genutzt werden, aber am effektivsten ist eine Fußbodenheizung. Denn hier beträgt die Vorlauftemperatur nur ca. 35 Grad, normale Heizkörper benötigen eine Vorlauftemperatur von ca. 50 ‚Äì 55 Grad.

Nein, die bestehenden Leitungen können weiterhin genutzt werden. Nur im Anschlussbereich der Wärmepumpe kann es nötig sein, neue hydraulische Abgleiche vorzunehmen.

Alle Wärmepumpen können über einen Warmwasserspeicher auch sog. Brauchwasser für ihren täglichen Bedarf erzeugen.

Getreu dem Motto "Schuster bleib bei deinen Leisten" bleiben wir bei dem, was wir können. Seit mehr als 15 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Thema Bohrungen, in diesem Zeitraum haben wir schon weit über hunderttausend Bohrmeter abgeteuft! Unser Leistungsangebot reicht dabei: von der Berechnung über die Bohrung bis hin zum Übergabepunkt in Ihren Hausanschlussraum. Wir arbeiten mit allen namhaften und renommierten Wärmepumpenherstellern zusammen. Gerne empfehlen wir Ihnen auch qualifizierte Partner aus unserem Partner-Pool, wenn Sie ein Angebot für eine Wärmepumpe oder einen Installateur benötigen.

Ja selbstverständlich ‚ dabei ist zu unterscheiden zwischen "passiver und aktiver" Kühlung. Bei der passiven Kühlung (free cooling) arbeiten nur die Sole- und Heizungsumlaufpumpe, die Wärmepumpe ist nicht in Betrieb. Dabei wird die niedrige Temperatur des Erdreiches über einen Plattenwärmetauscher dem Heizsystem zugeführt.Bei der aktiven Kühlung wird die warme Seite zur kalten Seite und in der Wärmepumpe arbeitet der Verdichter. Dieser erzeugt eine hohe Kälteleistung, welche dem Wohnraum über die Lüftung oder über die Fußbodenheizung zugeführt wird. Die Wärme wird widerum an das Erdreich abgegeben.

Grundsätzlich ja, aber nur mit einer exakten Anlagen-Planung. Angestrebt wird dabei ein heizungsunterstütztes System, welches die Betriebskosten weiter senkt. Jedoch steigen dabei die Investitionskosten. Die überschüssige Solarwärme kann dabei dem Speichermedium Erdreich zugeführt werden. Das Umfeld der Sonden erwärmt sich somit und das Gestein wirkt wie ein natürlicher Speicher.

Bei ordnungsgemäßer Befüllung des Wärmeträgermediums (Sole) ist die Anlage hydraulisch dicht und somit keine Nachfüllung nötig.

Grundsätzlich ja, jedoch ist dabei zu beachten, dass bei einer Durchführung durch die Bodenplatte auch der Schutz vor möglichem Grundwasser gewährleistet sein muss. Bei guter Planung des Bauablaufes stellt die Bohrung unter dem Haus oft sogar die kostengünstigere Variante dar, da die Zuleitungen zur Wärmepumpe verkürzt werden können.

Aufgrund der Tatsache, dass die Anlagen so ausgelegt werden, dass jederzeit eine Regeneration des Untergrundes durch den natürlichen Wärmefluss erfolgt, besteht aus technischer Sicht keine zeitliche Begrenzung. In Einzelfällen erfolgen durch die Wasserrechtsbehörden Begrenzungen hinsichtlich der Nutzungsdauer, die jedoch bei ordnungsgemäßem Betrieb wieder verlängert werden.

Sollte dies der Fall sein, so wurde das Erdwärme-System falsch ausgelegt, konkret heißt das: die entzogene Wärmemenge ist höher als angenommen oder der Untergrund wurde nicht richtig bewertet. Daher macht es Sinn, auch die Planung dieser Anlagen Spezialisten zu überlassen.

Nein, denn Erdwärme ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle. Vergleicht man die - aus den obersten drei Kilometern der Erdkruste entnehmbare - Wärme (unter der Annahme einer Abkühlung auf 15¬?C) so ist der Weltgesamtenergieverbrauch eines Jahres eine kleine Größe. Üblicherweise gleicht sich die hervorgerufene Temperaturabnahme im Jahresverlauf wieder aus.

Im Prinzip schon, aber es ist die Effektivität des Systems zu prüfen. Wichtig dabei ist das erforderliche Temperaturniveau des Heizkreislaufs. Denn je geringer die erforderliche Vorlauftemperatur ist, desto besser ist dies für eine Wärmepumpenanwendung (bei einer Fußbodenheizung z.B.: 35° bis 40° C). Ein gründlicher Check der Anlage durch einen Heizungsfachbetrieb ist auf jeden Fall sinnvoll.

Wenn die Anlage fachgerecht geplant und errichtet wurde, funktioniert sie über viele Jahre wartungsfrei und problemlos. Bei nicht ordnungsgemäßer Planung und Errichtung können durchaus Probleme auftreten.

Ja, denn Erdwärme ist immer und überall in gleichem Ausmaß vorhanden. Ab einer gewissen Tiefe unterliegt der Energiefluss weder jahres- noch tageszeitlichen Schwankungen und ist nicht vom Wetter abhängig. Überall dort, wo gleichbleibende Energieanforderungen bestehen und Grundlasten abgedeckt werden müssen (Heizen, Prozesswärme...) ist Erdwärme ideal und effizient.

Förderungen bzw. Fördermodelle für Wärmepumpen werden in den einzelnen Bundesländern österreichweit unterschiedlich geregelt.

Grundsätzlich erfolgt die Prüfung, ob die Errichtung einer Erdwärmesonde möglich ist, durch die zuständige Behörde. Vor allem in Wasserschutzgebieten und im Einzugsgebiet von Mineralwasserbrunnen, Heilquellen und sonstigen sensiblen Grundwassernutzungen bzw. in Bergbaugebieten gibt es Einschränkungen bzw. bestimmte Auflagen. Geologisch betrachtet ist überall ein Mindestmaß an Erdwärme vorhanden.

Damit ein günstigerer Stromtarif für den Betrieb der Wärmepumpe zur Verfügung gestellt werden kann, behält sich der Energieversorger sog. Sperrzeiten vor. Diese entsprechen den Spitzenzeiten in der Stromversorgung (in der Regel morgens zwischen 07.00 h und 09.00 h sowie nachmittags zwischen 17.00 h und 19.00 h), in denen der Strom dann abgeschalten wird. Durch den Einsatz eines Pufferspeichers kann man die Wärmepumpenanlage so programmieren, dass dieser Pufferspeicher genug Wärme ‚Äûvorhält‚Äú um diese Sperrzeiten, in denen die Wärmepumpe nicht läuft, problemlos zu überbrücken.

Pauschal gesprochen, kann man davon ausgehen, dass sich Erdwärme in 99% aller Regionen in Österreich lohnt. Da sich die Preise für fossile nicht regenerative Energien in den kommenden Jahren noch drastisch erhöhen werden, sind erneuerbare und alternative Energien ein absolutes Muss für jeden Immobilienbesitzer.

Benötigt wird mindestens ein Platz von 3 x 9 m (Durchfahrtsbreite 2,5 m und Durchfahrtshöhe 3,3 m). Weiters ist für den zutage geförderten Bohrschlamm ein wasserdichter Container bereit zu stellen (Platzbedarf ca. 2,5 m x 3,5 m). Oder man hebt gleich vor Ort eine Grube für den Bohrschlamm aus, dann erspart man sich die Entsorgungskosten für den Bohrschlamm.

In das ca. 140-160 mm große Bohrloch wird entweder eine Doppel-U Sonde (Durchmesser 32 mm, Wandstärke 2,9 mm) oder eine Einfachsonde (Durchmesser 40 mm, Wandstärke 3,7 mm) eingebaut. Die Doppel-U Sonde besteht aus zwei einzelnen Umläufen, welche am sog. Sondenfuß einen vorgefertigten und durch den TÜV geprüften Umlauf haben.

Die Sonden werden mit der sogenannten ‚ÄûSole‚Äú ‚Äì einem Gemisch aus Wasser und z.B. Glykol -  befüllt. Dadurch kann die Anlage zu keiner Zeit einfrieren (frostsicher bis ca. -15 Grad).

Wir sind mit schwerem Gerät im Einsatz und arbeiten mit hohen Wasser- und Luftdrücken. Dabei lassen sich Verschmutzungen in gewissem Grade nicht vermeiden. Wir empfehlen daher sämtliche Bauteile mit Folie zu schützen.

Im Grunde ist darüber alles möglich: pflastern, betonieren, asphaltieren, Carports erstellen, Rasen pflanzen oder auch Sträucher, Bäume, Hecken pflanzen. Wir empfehlen bei Leitungen jedoch Flachwurzler zu setzen.

Dank der kontinuierlichen Überprüfung von Universitäten bzw. Prüfinstituten konnte festgestellt werden, dass Einfamilienhaus-Heizungen, die in Österreich und der Schweiz seit Mitte der achtziger-Jahre im Einsatz sind, keine Effektivitätseinbußen aufzuweisen haben. Beim fachgerechten Einbau und einer guten Materialqualität liegt nur eine sehr geringe Ausfallquote vor. Dabei liegt die Kundenzufriedenheit über die Zuverlässigkeit höher bzw. ähnlich wie bei Wärmeerzeugern mit Verbrennung fossiler Brennstoffe.

In der Regel dient der Elektro-Heizstab als zusätzliche Heizquelle, wenn die Erdwärmequelle nicht ausreicht und wenn das Trinkwasser in einem direkten Speicher erwärmt wird. Wird der Erdkollektor ausreichend geplant und das Trinkwasser in einem indirekten System ohne Legionellengefahr mit Erdwärme erwärmt, so wird der Heizstab nicht benötigt.